Die Wissenschaft in den USA steht durch die Eingriffe des amerikanischen Präsidenten massiv unter Druck.
Unterstützung bekommen die Forschenden nun aus Deutschland:
Hier wird ab sofort das Backup für arXiv, eine der wichtigsten freien Publikationsplattformen, gesichert – für den Fall der Fälle, wie Lambert Heller, Leiter des Open Science Lab, Hannover, im Interview erklärt.
Seit der US-amerikanische Präsident Donald Trump der Wissenschaft den Kampf angesagt hat, fürchten Forschende im ganzen Land um ihre Stellen und Projekte. Niemand weiß, wie weit die US-Regierung gehen wird und wer als nächstes von massiven Budgetkürzungen oder Datenbanklöschungen betroffen ist.
Wie ernst die Lage in Wissenschaft und Forschung ist, erkennt man auch an Maßnahmen wie jener kürzlich in Hannover durchgeführten:
Das Team ‚digitale Langzeitarchivierung’ (dLZA) der TIB – Leibniz Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften in Hannover (gegründet 1959 als „Technische Informationsbibliothek“) legte auf ihren Servern eine Sicherungskopie des arXiv an, der wichtigsten freien Publikations-Plattform für Physik, Mathematik, Finanzwissenschaften und Informatik.
Die Forschenden wollen für den Worst Case gerüstet sein: Dass die Cornell University in Ithaca, New York, den Betrieb der zehn Terabyte umfassenden Plattform mit ihren 2,4 Millionen Fachartikeln nicht mehr sicherstellen kann.